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Liebe Frau Künast, liebe Frau Roth, ich hatte Sie gefragt wie man die Bundeskanzlerin dazu zwingen kann, auf die Frage öffentlich-medial antworten zu müssen, mit welcher Begründung sie bzw. die CDU die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit Ehen ablehnt. Sie haben im Wesentlichen geantwortet, dass es einen Versuch wert sei, aber dass die Bundeskanzlerin versuchen wird, diese Situation zu vermeiden. Das klingt nicht gerade so, als ob sie besonders motiviert sind, die Frage der Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit Ehen bzw. der Öffnung der Ehe, als öffentliche (!) Debatte (!) zu etablieren, so wie z. B. über das Betreuungsgeld öffentlich debattiert wird. Mich beschämt es, dass weder Medien noch Politik das Thema hinreichend öffentlich thematisieren. Ich bin Student und wenn ich wen an meiner Uni zu der Thematik anspreche, so erstaunt es mich immer, dass sowenige Menschen darüber bescheid wissen, dass gleichgeschlechtliche Paare immer noch diskriminiert werden. Oft bekomme ich z. B. zu hören "Schwule und Lesben können doch schon heiraten?!". Wenn schon an einer Uni, wo man von gebildeteren Zuhörern ausgehen kann, schon kaum jemand darüber bescheid weiß, wie sollten dann die Deutschen insgesamt darüber bescheid wissen. Das zeigt, dass die Thematik nicht hinreichend öffentlich-medial thematisiert wird. Es betrifft Millionen Menschen in Deutschland. Es wäre auch ein Gewinnerthema für die Grünen und ein Verliererthema für die CDU/CSU. Genau deswegen duckt sich die CDU/CSU weg, aber genau deswegen müssen Sie versuchen die CDU/CSU in der Thematik zu packen zu kriegen, dass sie sich den Fragen stellen muss. (das Pseudonym "Menschenrechte" habe ich gewählt, weil es hier um Menschenrechte geht, d. h. darum, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind, und man alle Menschen gleichbehandeln muss, egal welche gegebenen, unveränderlichen Merkmale (Hautfarbe, sexuelle Identität, Händigkeit,...) diese Menschen aufweisen. Derzeit werden Menschen aufgrund des gegebenen, unveränderlichen Merkmals sexuelle Identität in Deutschland vom Staat benachteiligt. Eigentlich ein Skandal, aber niemanden interessiert's. Mich macht das traurig und beschämt es sehr, dass es scheinbar kaum jemanden interessiert bzw. zuwenig unternommen wird um die Thematik öffentlich-medial zu behandeln.) Bitte, liebe Grüne, überlegt euch eine Strategie, wie das Thema massenmedialtauglich in die öffentliche Debatte katapultiert werden kann. Es ist einfach zu wichtig. Christoph
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Guten Tag, mich würde interessieren, wie die Grünen zu einer zusätzlichen finanziellen Förderung für künstliche Befruchtungen stehen (insbesondere für Paare, die sich dies aufgrund Ihres Einkommens nicht leisten können und denen somit der Kinderwunsch verwehrt bleibt). Sollte dies zusätzlich bezuschusst werden? Wenn ja, in welcher Höhe und durch wen? Vielen Dank und viele Grüße!
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Warum enthielt sich eigentlich der bayrische Grüne Jerzy Montag im Bundestagsauschuss zum Antrag der Öffnung der Ehe. Gibt es noch mehr solche "konservative" in der Partei wie Jerzy Montag, oder aber auch Boris Palmer, die scheinbar ein kleines Problem mit Homosexuellen zu haben scheinen?
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